Über mich / mein Zeugnis

Hey! Schön, dass du meinen Shop gefunden hast.

Ich heiße Linda und dieser Shop ist so was wie mein Herzensprojekt. Nachdem ich die Idee für mein erstes Produkt hatte, habe ich lange überlegt, ob ich das wirklich umsetzen soll. Aber warum eigentlich nicht?

Und jetzt sind wir beide hier und können sehen, was daraus geworden ist.

Mein Wunsch ist es, dass alles, was ich gestaltet habe oder in Zukunft noch gestalten werde, dazu dient, Gott zu verherrlichen und Menschen dabei zu helfen, immer näher an Gott heranzuwachsen.

Viel Spaß beim stöbern durch den Shop 🙂

Mein Zeugnis

Gott hat in meinem Leben schon echt einiges getan, aber wenn ich an „mein Zeugnis“ denke, dann denke ich vor allem an den Lebenswandel, den er in mir bewirkt hat.

Schon als Kind hatte ich das Gefühl, nicht genug zu sein – nicht dazuzugehören. Ich war extrem schüchtern, habe mich ständig verbogen, um es allen rechtzumachen, und habe meinen Wert von Freundschaften abhängig gemacht. Als Teenager kam dann noch dazu, dass ich mich äußerlich anders fühlte: Ich war eher moppelig, während meine Freundinnen alle schlank, selbstbewusst und beliebt waren und eine gewisse „Leichtigkeit“ ausstrahlten. Ich wollte so gerne auch so sein, habe mich selbst stattdessen aber immer mehr gehasst. Mit 12/13 Jahren nahm ich in einem halben Jahr 20 Kilo ab. Erst war das ein Erfolgserlebnis, aber die Art und Weise, wie ich das geschafft hatte, war alles andere als gesund. Ich rutschte in eine Essstörung, habe mich abgemagert und kaum noch gegessen. Es erfüllte mich mit einer Art Genugtuung, meinem Körper so zuzusetzen, gleichzeitig versuchte ich ständig, meine Gedanken (die sich nur noch ums Essen und Kalorien drehten) auszuschalten – irgendwann auch mit Alkohol. Durch den Alkohol wurde ich plötzlich offener und traute mich, so zu sein, wie ich eigentlich gerne wäre. Ich ging feiern, hatte Spaß, war in einer Beziehung und gehörte endlich dazu. Von außen schien alles perfekt, aber innerlich war ich total leer. Ich befand mich in einem ständigen Kampf gegen meine eigenen Gedanken.

2016 hat mich eine Freundin das erste Mal mit in eine Freikirche genommen. Dort habe ich das erste Mal überhaupt von Gottes Liebe gehört – und das hat mich total getroffen. Ich konnte kaum glauben, dass jemand mich liebt, obwohl ich mich selbst nicht mal leiden konnte. Dass Jesus sich aus Liebe zu mir geopfert haben soll, war für mich damals unvorstellbar. Ich dachte immer, Liebe müsste man sich verdienen. Und dann waren die Leute aus dieser Kirche auch noch so offen und freundlich zu mir – es kam mir vor wie eine andere Welt.

Ich wünschte, ich könnte sagen, dass sich ab da sofort alles verändert hat – aber es war ein langer Prozess. Ich war lange nicht bereit, mein altes Leben loszulassen, das mir vermeintlich Freiheit und Sicherheit gab. Aber Gott hat mich nicht losgelassen. Stück für Stück hat er an mir gearbeitet. Ich durfte lernen, alte Lügen durch seine Wahrheit zu ersetzen. Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich, wie sanft und geduldig Gott an mir gearbeitet hat. Das Ergebnis daraus ist etwas, das ich früher nie kannte:

Frieden.
Einen Frieden, wie ihn nur Gott geben kann.
Ganz unabhängig von meinen Umständen.


Wenn ich heute auf mein früheres „Ich“ schaue, ist mein Herz von Dankbarkeit erfüllt. Ich war verloren, doch Gott hat mich gerettet. Er hat meine Seele heil gemacht und mein Leben komplett gewandelt. Das, was ich heute bin, ist allein sein gutes Werk an mir – und ich weiß, dass er noch lange nicht fertig ist 🙂

Danke Gott!
Alle Ehre gehört dir allein
<3